Zerbrechlich wie ein Schmetterling
Vom Leben gebrochen stand sie da
Mit erhobenem Haupt gesenktem Blick
Gerichtet in die Ferne
Erlegt wie ein Stück zahmes Wild
In ihrer Hand ein zerbrochenes Bild
Vom Tod überrascht gebettet in Blut
Eine Scherbe in ihrem Arm
Zu müde mit den Flügeln zu schlagen
Die Hufen sind wie gelähmt
Egoismus übertönte ihre Klagen
Am Grabe wurde gegähnt
Zwei Tage später - der Mensch so vermessen
Ihr Name mit dem Winde verweht - vergessen
Vom Leben gebrochen stand sie da
Mit erhobenem Haupt gesenktem Blick
Gerichtet in die Ferne
Erlegt wie ein Stück zahmes Wild
In ihrer Hand ein zerbrochenes Bild
Vom Tod überrascht gebettet in Blut
Eine Scherbe in ihrem Arm
Zu müde mit den Flügeln zu schlagen
Die Hufen sind wie gelähmt
Egoismus übertönte ihre Klagen
Am Grabe wurde gegähnt
Zwei Tage später - der Mensch so vermessen
Ihr Name mit dem Winde verweht - vergessen
Die Deutschen sind zu dick, die Regierung handelt. Hat sich Elmar Brand vor wenigen Jahren in seinem Steuersong über die Steuererhöhungen unter Gerhard Schröder lustig gemacht, schweigt man hierzulande noch über die Steuererhöhungen unter Kanzlerin Merkel. Mit 19 % Mehrwertsteuer ist es nicht getan. Die Fettleibigkeit der Bevölkerung muss bekämpft werden. Wie? Ganz klar, mit der "Fett-Steuer". Während auf Gummibärchen, Chips und Co. bislang die übliche Lebensmittelsteuer von 7 % lastete, spricht man im Bundestag über eine Steueranhebung von 12 % !!! Wird die "Fett-Steuer" auf Naschereien eingeführt, bedeutet das das AUS für die kleinen Preise bei Plus. Noch wird über den Steuervorschlag heftig debattiert. Werden die Preise unattraktiver, muss das Produkt ja nicht gleich unattraktiver für den Konsumenten werden. Tabaksteuer, Ökosteuer und Alkoholsteuer leben es täglich vor. Raucht Deutschland weniger, da eine Schachtel mit 17 Zigaretten inzwischen vier Euro kostet? Nein. Fährt Deutschland weniger Auto, weil der Liter Benzin bei fast 1,40 Euro liegt? Nein. Verzichtet Deutschland auf Bier, Wein, Schnaps oder sonstige Spirituosen? Nein.
Wird Deutschland auf Süßigkeiten verzichten, wenn diese um 12 % teurer werden? Nein. Das liegt ganz klar auf der Hand. Die Fettsteuer wird sicher nicht zum Schlanksein der Deutschen führen. Da können die Preise noch so unattraktiv sein.
Doch das ist typisch für deutsche Politik. Tritt ein Problem auf, versucht man es immer mit einer Steueranhebung zu lösen. Dass das Problem dabei nur als Vorwand benutzt wird, um der Bevölkerung die Steuererhöhungen plausibler darzustellen und um das Geld schließlich in die Staatskasse zu stecken, ist für weite Kreise der Gesellschaft nach wie vor nicht erkennbar.
Doch reicht die Fettsteuer alleine aus, um die Deutschen wieder anschaulicher zu machen? Nein. Ebenfalls diskutiert man in Politikerkreisen über die Erhöhung der Wochenstundenanzahl des Schulsportes. Drei Stunden Sport die Woche reichen nicht aus - darüber scheint man sich einig zu sein. Dabei hat man doch auch nur vier Stunden Mathe und Deutsch und Englisch...Ist es wichtiger für die Zukunft 800 Meter unter drei Minuten zu laufen, oder sollte man lieber das große Einmaleins und die deutsche Rechtschreibung beherrschen? Dass es damit auch nicht gut gestellt ist, zeigen doch immer wieder die Ergebnisse der Pisastudie. Hebt man die Anzahl der Schulsportstunden an, dann nicht durch Kürzen anderer Schulstunden. Aber noch zusätzliche Schulstunden? Reicht eine 35-Wochenstunde plus Hausaufgaben für einen 13- oder 14-jährigen nicht aus? Sport kann man in seiner Freizeit immer noch treiben. Wäre das Sportangebot etwas ausgereifter und preiswerter, könnte jeder Schüler selbst die passende Sportart für sich entdecken und müsste sich nicht dem Reckturnen, der Gymnastik in Turnschläppchen und dem Handball zwangsläufig im Sportunterricht aussetzen.
Erdoberflächennutzungssteuer. Atemaufschlag - Luft wird teurer. Und ich bin noch lang nicht fertig. Ja, fertig ist Deutschland noch lange nicht. Doch die Einführung der Fettsteuer ist genauso sinnvoll wie die Erhebung einer Fahrradspeichensteuer. Ob das dem Bundestag auch noch klar wird?
Wird Deutschland auf Süßigkeiten verzichten, wenn diese um 12 % teurer werden? Nein. Das liegt ganz klar auf der Hand. Die Fettsteuer wird sicher nicht zum Schlanksein der Deutschen führen. Da können die Preise noch so unattraktiv sein.
Doch das ist typisch für deutsche Politik. Tritt ein Problem auf, versucht man es immer mit einer Steueranhebung zu lösen. Dass das Problem dabei nur als Vorwand benutzt wird, um der Bevölkerung die Steuererhöhungen plausibler darzustellen und um das Geld schließlich in die Staatskasse zu stecken, ist für weite Kreise der Gesellschaft nach wie vor nicht erkennbar.
Doch reicht die Fettsteuer alleine aus, um die Deutschen wieder anschaulicher zu machen? Nein. Ebenfalls diskutiert man in Politikerkreisen über die Erhöhung der Wochenstundenanzahl des Schulsportes. Drei Stunden Sport die Woche reichen nicht aus - darüber scheint man sich einig zu sein. Dabei hat man doch auch nur vier Stunden Mathe und Deutsch und Englisch...Ist es wichtiger für die Zukunft 800 Meter unter drei Minuten zu laufen, oder sollte man lieber das große Einmaleins und die deutsche Rechtschreibung beherrschen? Dass es damit auch nicht gut gestellt ist, zeigen doch immer wieder die Ergebnisse der Pisastudie. Hebt man die Anzahl der Schulsportstunden an, dann nicht durch Kürzen anderer Schulstunden. Aber noch zusätzliche Schulstunden? Reicht eine 35-Wochenstunde plus Hausaufgaben für einen 13- oder 14-jährigen nicht aus? Sport kann man in seiner Freizeit immer noch treiben. Wäre das Sportangebot etwas ausgereifter und preiswerter, könnte jeder Schüler selbst die passende Sportart für sich entdecken und müsste sich nicht dem Reckturnen, der Gymnastik in Turnschläppchen und dem Handball zwangsläufig im Sportunterricht aussetzen.
Erdoberflächennutzungssteuer. Atemaufschlag - Luft wird teurer. Und ich bin noch lang nicht fertig. Ja, fertig ist Deutschland noch lange nicht. Doch die Einführung der Fettsteuer ist genauso sinnvoll wie die Erhebung einer Fahrradspeichensteuer. Ob das dem Bundestag auch noch klar wird?
"Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. Da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus." So heißt es in einem deutschen Volkslied. Doch kaum hat der Mai begonnen, pilgert wirklich alle Welt ins Grüne hinaus. Das jährliche Ritual: die große Maitour, die so manch ein Sportmuffel nur zur Freude der Familie über sich ergehen lässt.
So sind also Deutschlands Radfahrwege besucht, wie sie es seit einem Jahr nicht mehr waren und wie sie es erst wieder in einem Jahr sein werden. Egal ob Rentner oder Kinder, die ihre ersten Versuche auf dem kleinen Laufrad machen: Die Fahrradwege sind überfüllt und das vorallem mit Leuten, die das Radfahren nicht gewohnt sind. Denn wenn man schon am 1. Mai den Tretesel aus der Garage rollt, kann man ihn doch dort wieder guten Gewissens die nächsten 364 Tage stehen lassen.
Mit Geschwindigkeitten zwischen zehn und 15 Kilometern die Stunde erfreuen sie sich der Sonne und blockieren damit die Wege für die Fahrer, die das ganze Jahr über zum Zweirad greifen, und meist mit 20 bis 25 km/h unterwegs sind. Von den Rennradfahrern ganz zu schweigen. Aber die nutzen ohnehin lieber Land- und Bundesstraßen anstatt Radfahrwegen.
Wer denkt: Wo ist denn überhaupt das Problem?, der greift wohl selbst nicht so oft zum Rad. Früher hätte man zum Überholen einfach eine Klingel benutzt. Doch am ersten Mai ist das ein No - Go. Sobald man klingelt, erschreckt die Oma, wird unsicher und gerät ins Schwanken. Sobald man klingelt ruft die Mutter ihrem Kind zu: Schön auf der rechten Seite bleiben!, und das Kind kann rechts und links noch nicht unterscheiden. Oder sobald man klingelt tut sich gar nichts. Denn die Radfahrkolonnen am 1. Mai haben natürlich oberste Priorität und lassen sich beim Plausch mit drei Rädern nebeneinander nur ungern stören - schließlich macht man ja nur einmal im Jahr einen solchen Ausflug.
Wer also gerne Rad fährt - nicht zu verwechseln mit gemütlich radeln - der sollte am 1. Mai lieber auf das Auto ausweichen. Und keine Sorge: Ab morgen sind die Sonntagsfahrer auf Deutschlands Radfahrwegen wieder verschwunden, schimpfen über Spritpreise von 1,37 Euro/Liter und vergrößern das Ozonloch. Aber: die Bahn ist frei...
So sind also Deutschlands Radfahrwege besucht, wie sie es seit einem Jahr nicht mehr waren und wie sie es erst wieder in einem Jahr sein werden. Egal ob Rentner oder Kinder, die ihre ersten Versuche auf dem kleinen Laufrad machen: Die Fahrradwege sind überfüllt und das vorallem mit Leuten, die das Radfahren nicht gewohnt sind. Denn wenn man schon am 1. Mai den Tretesel aus der Garage rollt, kann man ihn doch dort wieder guten Gewissens die nächsten 364 Tage stehen lassen.
Mit Geschwindigkeitten zwischen zehn und 15 Kilometern die Stunde erfreuen sie sich der Sonne und blockieren damit die Wege für die Fahrer, die das ganze Jahr über zum Zweirad greifen, und meist mit 20 bis 25 km/h unterwegs sind. Von den Rennradfahrern ganz zu schweigen. Aber die nutzen ohnehin lieber Land- und Bundesstraßen anstatt Radfahrwegen.
Wer denkt: Wo ist denn überhaupt das Problem?, der greift wohl selbst nicht so oft zum Rad. Früher hätte man zum Überholen einfach eine Klingel benutzt. Doch am ersten Mai ist das ein No - Go. Sobald man klingelt, erschreckt die Oma, wird unsicher und gerät ins Schwanken. Sobald man klingelt ruft die Mutter ihrem Kind zu: Schön auf der rechten Seite bleiben!, und das Kind kann rechts und links noch nicht unterscheiden. Oder sobald man klingelt tut sich gar nichts. Denn die Radfahrkolonnen am 1. Mai haben natürlich oberste Priorität und lassen sich beim Plausch mit drei Rädern nebeneinander nur ungern stören - schließlich macht man ja nur einmal im Jahr einen solchen Ausflug.
Wer also gerne Rad fährt - nicht zu verwechseln mit gemütlich radeln - der sollte am 1. Mai lieber auf das Auto ausweichen. Und keine Sorge: Ab morgen sind die Sonntagsfahrer auf Deutschlands Radfahrwegen wieder verschwunden, schimpfen über Spritpreise von 1,37 Euro/Liter und vergrößern das Ozonloch. Aber: die Bahn ist frei...
Auf den Titel hätten die Deutschen gern verzichtet. Zuerst sind sie Studien zufolge die europäischen Sexmuffel, und jetzt gelten sie auch noch als die dicksten Europäer. Fast jeder zweite deutsche Erwachsene hat Übergewicht und die Bundesrepublik steht damit den USA um nichts nach. 52,9 Prozent der Männer und 35,6 Prozent der Frauen sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation davon betroffen. Die Ursachen liegen auf der Hand: zu wenig Bewegung, zu viel Fett und zu wenig Kohlenhydrate. Wer zu fettreich isst, wird nicht gesättigt und greift dadurch noch häufiger zu Schokolade und Chips. Doch auch die Ausrede "Ich trink lieber nochn Bier, das sättigt genauso wie ne Mahlzeit" zählt nicht mehr. Das ist nämlich ein großer Irrtum. Auch Bier sättigt nicht, sondern trägt stattdessen zur Fettleibigkeit bei.
Aber das Schlimmste ist nicht, dass die Deutschen an Attraktivität verlieren und den USA immer ähnlicher werden. Nein - eine Diabeteswelle droht und das in dem Land, in dem ohnehin alle Kassen ausgeschöpft sind: die Staatskasse, die Kassen der Versicherungen und natürlich die Krankenkasse. Wer soll die Fettleibigkeit der Deutschen denn bezahlen, wer hat so viel Geld? Bereits 2006 verursachten die durch Übergewicht hervorgerufenen Erkrankungen sechs Prozent der Ausgaben der europäischen Gesundheitssysteme - in Deutschland allein waren es zwischen zehn und zwanzig Milliarden Euro. Tendenz steigend. Kein Wunder, dass die Krankenkassen die Beiträge erhöhen.
Poltiker sind jetzt aufgefordert dem Trend entgegenzuwirken: fette und stark zuckerhaltige Nahrungsmittel sollen beschränkt werden und Sport- und Bewegungsmöglichkeiten sollen für alle gesellschaftlichen Schichten bezahlbar gemacht werden.
Doch wie wäre es einfach mit mehr Sex? Damit könnte man gleich zwei Studien entgegenwirken: Sex ist schließlich die beste Diät. So wird Deutschland wieder schlank und landet dann vielleicht sogar auf den ersten Platz, wenn es wieder heißt "Welche Europäer haben am meisten Sex?".
Aber das Schlimmste ist nicht, dass die Deutschen an Attraktivität verlieren und den USA immer ähnlicher werden. Nein - eine Diabeteswelle droht und das in dem Land, in dem ohnehin alle Kassen ausgeschöpft sind: die Staatskasse, die Kassen der Versicherungen und natürlich die Krankenkasse. Wer soll die Fettleibigkeit der Deutschen denn bezahlen, wer hat so viel Geld? Bereits 2006 verursachten die durch Übergewicht hervorgerufenen Erkrankungen sechs Prozent der Ausgaben der europäischen Gesundheitssysteme - in Deutschland allein waren es zwischen zehn und zwanzig Milliarden Euro. Tendenz steigend. Kein Wunder, dass die Krankenkassen die Beiträge erhöhen.
Poltiker sind jetzt aufgefordert dem Trend entgegenzuwirken: fette und stark zuckerhaltige Nahrungsmittel sollen beschränkt werden und Sport- und Bewegungsmöglichkeiten sollen für alle gesellschaftlichen Schichten bezahlbar gemacht werden.
Doch wie wäre es einfach mit mehr Sex? Damit könnte man gleich zwei Studien entgegenwirken: Sex ist schließlich die beste Diät. So wird Deutschland wieder schlank und landet dann vielleicht sogar auf den ersten Platz, wenn es wieder heißt "Welche Europäer haben am meisten Sex?".
Kaum ist der Schütze des Amoklaufs der Universität in Virginia identifiziert, denkt man sich auch in Deutschland wieder allerlei Dinge aus, um in jedermanns Munde zu kommen: Morddrohung an Eisbär Knut....und die halbe Bundesrepublik macht sich ernsthafte Sorgen um den "Weißen Riesen" auf vier Pfoten.
Der Hype, der um den kleinen unschuldigen Knut gemacht wird, ist kaum nachzuvollziehen: der Berliner Zoo freut sich über die Besuchereinnahmen, Frank Zander nimmt nochmal seinen Hit von vorgestern auf - mit verändertem Text natürlich, Steiff produziert Tausende Plüsch-Knuts jeden Tag . Der Rubel rollt und die Aktien steigen. Doch was kann der Eisbär schon dafür? Bekommt er den Rummel um seine Person überhaupt mit? Wohl kaum. Er ist doch nur eines der -zig Tierbabys in Deutschland, das von der Mutter verstoßen und von einem menschlichen Ziehvater großgezogen wird.
Die Lage für den Eisbären ist ohnehin bedenklich. Von der Mutter verstoßen und in ein paar Monaten wird auch sein Ziehvater ihn verlassen müssen. Ob er sich jemals mit seinen Artgenossen identifizieren kann, ist bisher auch fraglich.Trauer und Verlust werden die ersten Jahre des kleinen Knut prägen.
Welcher Mensch kann dann noch so derb sein und dem weißen Knäul auf Samtpfoten drohen? - Einer, der offenbar kein Herz für Tiere hat, die Aufregung um Knut nicht versteht und selbst zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Oder warum sonst rückt er sich auf diese Art ins Licht der Medien?
Zu hoffen bleibt, dass die Morddrohung nur ein schlechter Jungenscherz ist und sich der Selbsthass des Absenders nicht in Menschen- oder Tierhass umwandelt.
Der Hype, der um den kleinen unschuldigen Knut gemacht wird, ist kaum nachzuvollziehen: der Berliner Zoo freut sich über die Besuchereinnahmen, Frank Zander nimmt nochmal seinen Hit von vorgestern auf - mit verändertem Text natürlich, Steiff produziert Tausende Plüsch-Knuts jeden Tag . Der Rubel rollt und die Aktien steigen. Doch was kann der Eisbär schon dafür? Bekommt er den Rummel um seine Person überhaupt mit? Wohl kaum. Er ist doch nur eines der -zig Tierbabys in Deutschland, das von der Mutter verstoßen und von einem menschlichen Ziehvater großgezogen wird.
Die Lage für den Eisbären ist ohnehin bedenklich. Von der Mutter verstoßen und in ein paar Monaten wird auch sein Ziehvater ihn verlassen müssen. Ob er sich jemals mit seinen Artgenossen identifizieren kann, ist bisher auch fraglich.Trauer und Verlust werden die ersten Jahre des kleinen Knut prägen.
Welcher Mensch kann dann noch so derb sein und dem weißen Knäul auf Samtpfoten drohen? - Einer, der offenbar kein Herz für Tiere hat, die Aufregung um Knut nicht versteht und selbst zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Oder warum sonst rückt er sich auf diese Art ins Licht der Medien?
Zu hoffen bleibt, dass die Morddrohung nur ein schlechter Jungenscherz ist und sich der Selbsthass des Absenders nicht in Menschen- oder Tierhass umwandelt.
Die Flimmerkiste war gestern. Internetfernsehen ist morgen. Das hat sich auch Norbert Kaiser gedacht, als er Anfang des Jahres Artmetropol.tv ins Leben rief. Nach jahrelanger Tätigkeit hinter den Kulissen des ZDF´s hat er sich seinen Kindheitstraum erfüllt und eine eigene Fernsehstation gegründet. Noch steckt Artmetropol.tv in seinen Kinderschuhen. Ob daraus ein richtiger Wonneproppen heranwächst, hängt von den Einschaltquoten ab. Die Idee klingt vielversprechend.
Wer sich über Kulturveranstaltungen im Rhein- Neckar- Kreis informieren will, schaut doch einfach mal vorbei. In Form von Interviews, Reportagen und Berichten erfährt man alles über Konzert, Theater, Schauspiel, Kino etc. in der Metropolregion.
Das Ganze findet ihr unter:
http://www.artmetropol.tv
Wer sich über Kulturveranstaltungen im Rhein- Neckar- Kreis informieren will, schaut doch einfach mal vorbei. In Form von Interviews, Reportagen und Berichten erfährt man alles über Konzert, Theater, Schauspiel, Kino etc. in der Metropolregion.
Das Ganze findet ihr unter:
http://www.artmetropol.tv
- Location:Livingroom
- Mood:
hopeful
Der Klimawandel erschüttert die Welt. Der deutsche Bundesbürger wird derzeit aufgefordert seinen Sommerurlaub doch lieber auf Sylt, in den Bergen von Tirol oder an der Nordseeküste zu verbringen, anstatt nach Mallorca, Teneriffa oder Fuerteventura zu jetten. Denn nur so lassen sich die CO2-Emissionen verringern und damit die Welt retten. Der Bundesbürger soll seinen Jahresurlaub in der Heimat, am plattdeutschen Strand, wo die Fische schließlich auch im Wasser sind, verbringen, während Merkel und Co. Tag für Tag von A nach B fliegen.
Wer die Welt retten will, lässt auch lieber das Auto stehen. Zu hoher CO2- Ausstoß, versteht sich. Stattdessen empfiehlt sich auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Da freut sich doch die gute alte Deutsche Bahn. Denn wer seinen Sommerurlaub auf Rügen mit der deutschen Bahn antritt ,hat bedeutende Vorteile. Zum einen zahlt man dank den zahlreichen Vergünstigungen der Deutschen Bahn für zwei Wochen Rügen im Endeffekt so viel wie für zwei Wochen Mallorca. Dem Kontostand merkt man demnach den kleinen Unterschied nicht an. Zum anderen fragt man sich nach einer Reise mit der Deutschen Bahn tatsächlich "Wie alt bist du denn?", wie in dem Werbespot der DB.
Von wegen `Reise gut - alles gut´. Die Bahnreise nach Rügen ist vielversprechend. Wer Abenteuer sucht, findet sie hier. Ballermann war gestern, das Konzept der Deutschen Bahn ist morgen...oder vielleicht auch übermorgen.
Verwunderlich, was man so alles an den Schaltern in den Bahnhofshallen der nationalen Bahnhöfe erleben wird. Ein echter Survival-Trip für alle Hartgesonnenen.
Im marinefarbenen Anzug, mit rotem Schal um den Hals gebunden und einer roten Marineoberoffiziersmütze auf dem Haupt sitzen sie da und hoffen, dass die Gäste zu den Automaten laufen. Sammelt sich dennoch eine Warteschlange am Schalter, läuft die billigste Arbeitskraft der DB die Schlange entlang, informiert sich über die Anliegen der Kunden und geleitet diese zum Fahrkartenautomaten. Hat doch schon etwas Gutes, die moderne Technik, die Arbeitsplätze frisst. Immerhin gelangt so nur noch rund jeder vierte Kunde an den Schalter und hat das Vergnügen sich über die wohlgeschulten unterforderten Bahnmitarbeiter aufzuregen. Denn die Logik, die hinter dem System der DB steckt, ist für einen Normalsterblichen nicht zu ergründen.
Die Reise soll von Mannheim nach Aschaffenburg gehen. Der Reisende hat eine Fahrkarte von Mannheim bis nach Babenhausen und möchte lediglich ein Anschlussticket von Babenhausen nach Aschaffenburg Hauptbahnhof, was genau drei Haltestellen ausmacht.
Fall 1: Der Reisende kauft sich beim Umsteigen in Darmstadt das Ticket. Macht 5,40 Euro. Nicht gerade billig für drei Haltestellen. Doch der Grund ist folgender. Die DB-Abgeordneten in Darmstadt dürfen kein Einfahrtsticket ausstellen, können dem Reisenden also nur eine Tageskarte von Babenhausen nach Aschaffenburg anbieten.
Wie kann der Kunde, der ja bekanntlich König ist, dem Ganzen entgehen? Gar nicht. Einzige Möglichkeit: In Babenhausen aus dem Zug aussteigen, an den Automaten gehen, sich dort ein Ticket lösen. Klingt einfach. Aber: Der Zug wartet nicht auf den Kundenkönig, sprich: der Reisende wartet eben einfach noch eine Stunde auf die nächste Bahn am Babenhausener Bahnhof, denn auch die Kontrolleure dürfen im Zug nur dieTageskarte ausstellen.
Fall 2: Der Reisende kauft sich in Mannheim bereits das Ticket. Macht 2,90 Euro. Einfach, simpel und noch dazu zu einem Spottpreis. Einziges Rätsel: warum muss der Reisende auf der Rückfahrt von Aschaffenburg über Babenhausen am Automaten für die gleiche Strecke nur 2,20 Euro bezahlen?
Fall 3: Der Reisende kauft sich beim Kontolleur in der Bahn nach Aschaffenburg das Anschlussticket. Und siehe da: macht 2,20 Euro. Einfahrtsschein. Doch wurde dem Reisenden nicht zuvor erklärt es können nur Tageskarten ausgestellt werden?
Fall 4: Reisender versucht erneut sich in Mannheim das Anschlussticket zu besorgen. Wird aber für verrückt erklärt. Im RNV dürfen die DB-Abgeordneten keine Tickets, die das Verbundsnetz RMV betreffen, ausstellen. Aha, warum hat der Reisende aber eine Woche zuvor eine ausgestellt bekommen?
Wer mit der Bahn reist, braucht natürlich Beweise. Denn die DB-Abgeordneten verstehen sich selbst als Gottesjünger, die stets das Rechte tun.
Der Reisende trägt das in Mannheim ausgestellte Bahnticket von der Woche zurvor noch im Geldbeutel mit sich und hält es dem DB- Abgeordneten unter die Nase. Der schüttelt den Kopf, als wolle er damit andeuten, das Ticket sei gefälscht. Er stellt dem Reisenden trotz Beweise kein Ticket aus.
Reisetipp: Bewahren Sie alle Reiseunterlagen der DB, die sich in Ihrem Leben anhäufen, bis zum Tode auf und tragen Sie diese immer bei sich. Andernfalls wird man sie gegen Sie verwenden.
Fall 5: Der Reisende möchte sein Ticket erneut beim Kontrolleur in der Bahn nach Aschaffenburg kaufen. Der Kontrolleur gibt zu verstehen, dass er beim Durchlaufen des Zugs vorbeikommt und dann das Ticket ausstellt. Doch er kommt und kommt nicht. Endstation Aschaffenburg. Vom Kontrolleur keine Spur. Das muss Glück sein. Der Kontrolleur hat seinen Kundenkönig bewusst Schwarzfahren lassen. So hat der Reisende 5,40 Euro, 2,90 Euro oder 2,20 Euro gespart. Man weiß schließlich bis heute nicht so genau, was die eigentliche Fahrt ohne Betrug der DB kostet.
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Dafür sollte die Deutsche Bahn in ihrem Werbeslogan plädieren. Doch nebenbei lassen sich auch so die CO2- Emissionen verringern. Je mehr Leute auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, desto größer ist deren Gefahr an Herzinfarkt oder Tobsuchtsanfall zu sterben, desto weniger Auto- und Flugzeugreisende gibt es und umso geringer ist somit der CO2- Ausstoß. Wer den Klimawandel stoppen will, sollte sich demnach schnellstmöglich eine Kugel durch den Kopf jagen. Zur Rettung der Erde. Quod erat demonstrandum.
Wer die Welt retten will, lässt auch lieber das Auto stehen. Zu hoher CO2- Ausstoß, versteht sich. Stattdessen empfiehlt sich auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Da freut sich doch die gute alte Deutsche Bahn. Denn wer seinen Sommerurlaub auf Rügen mit der deutschen Bahn antritt ,hat bedeutende Vorteile. Zum einen zahlt man dank den zahlreichen Vergünstigungen der Deutschen Bahn für zwei Wochen Rügen im Endeffekt so viel wie für zwei Wochen Mallorca. Dem Kontostand merkt man demnach den kleinen Unterschied nicht an. Zum anderen fragt man sich nach einer Reise mit der Deutschen Bahn tatsächlich "Wie alt bist du denn?", wie in dem Werbespot der DB.
Von wegen `Reise gut - alles gut´. Die Bahnreise nach Rügen ist vielversprechend. Wer Abenteuer sucht, findet sie hier. Ballermann war gestern, das Konzept der Deutschen Bahn ist morgen...oder vielleicht auch übermorgen.
Verwunderlich, was man so alles an den Schaltern in den Bahnhofshallen der nationalen Bahnhöfe erleben wird. Ein echter Survival-Trip für alle Hartgesonnenen.
Im marinefarbenen Anzug, mit rotem Schal um den Hals gebunden und einer roten Marineoberoffiziersmütze auf dem Haupt sitzen sie da und hoffen, dass die Gäste zu den Automaten laufen. Sammelt sich dennoch eine Warteschlange am Schalter, läuft die billigste Arbeitskraft der DB die Schlange entlang, informiert sich über die Anliegen der Kunden und geleitet diese zum Fahrkartenautomaten. Hat doch schon etwas Gutes, die moderne Technik, die Arbeitsplätze frisst. Immerhin gelangt so nur noch rund jeder vierte Kunde an den Schalter und hat das Vergnügen sich über die wohlgeschulten unterforderten Bahnmitarbeiter aufzuregen. Denn die Logik, die hinter dem System der DB steckt, ist für einen Normalsterblichen nicht zu ergründen.
Die Reise soll von Mannheim nach Aschaffenburg gehen. Der Reisende hat eine Fahrkarte von Mannheim bis nach Babenhausen und möchte lediglich ein Anschlussticket von Babenhausen nach Aschaffenburg Hauptbahnhof, was genau drei Haltestellen ausmacht.
Fall 1: Der Reisende kauft sich beim Umsteigen in Darmstadt das Ticket. Macht 5,40 Euro. Nicht gerade billig für drei Haltestellen. Doch der Grund ist folgender. Die DB-Abgeordneten in Darmstadt dürfen kein Einfahrtsticket ausstellen, können dem Reisenden also nur eine Tageskarte von Babenhausen nach Aschaffenburg anbieten.
Wie kann der Kunde, der ja bekanntlich König ist, dem Ganzen entgehen? Gar nicht. Einzige Möglichkeit: In Babenhausen aus dem Zug aussteigen, an den Automaten gehen, sich dort ein Ticket lösen. Klingt einfach. Aber: Der Zug wartet nicht auf den Kundenkönig, sprich: der Reisende wartet eben einfach noch eine Stunde auf die nächste Bahn am Babenhausener Bahnhof, denn auch die Kontrolleure dürfen im Zug nur dieTageskarte ausstellen.
Fall 2: Der Reisende kauft sich in Mannheim bereits das Ticket. Macht 2,90 Euro. Einfach, simpel und noch dazu zu einem Spottpreis. Einziges Rätsel: warum muss der Reisende auf der Rückfahrt von Aschaffenburg über Babenhausen am Automaten für die gleiche Strecke nur 2,20 Euro bezahlen?
Fall 3: Der Reisende kauft sich beim Kontolleur in der Bahn nach Aschaffenburg das Anschlussticket. Und siehe da: macht 2,20 Euro. Einfahrtsschein. Doch wurde dem Reisenden nicht zuvor erklärt es können nur Tageskarten ausgestellt werden?
Fall 4: Reisender versucht erneut sich in Mannheim das Anschlussticket zu besorgen. Wird aber für verrückt erklärt. Im RNV dürfen die DB-Abgeordneten keine Tickets, die das Verbundsnetz RMV betreffen, ausstellen. Aha, warum hat der Reisende aber eine Woche zuvor eine ausgestellt bekommen?
Wer mit der Bahn reist, braucht natürlich Beweise. Denn die DB-Abgeordneten verstehen sich selbst als Gottesjünger, die stets das Rechte tun.
Der Reisende trägt das in Mannheim ausgestellte Bahnticket von der Woche zurvor noch im Geldbeutel mit sich und hält es dem DB- Abgeordneten unter die Nase. Der schüttelt den Kopf, als wolle er damit andeuten, das Ticket sei gefälscht. Er stellt dem Reisenden trotz Beweise kein Ticket aus.
Reisetipp: Bewahren Sie alle Reiseunterlagen der DB, die sich in Ihrem Leben anhäufen, bis zum Tode auf und tragen Sie diese immer bei sich. Andernfalls wird man sie gegen Sie verwenden.
Fall 5: Der Reisende möchte sein Ticket erneut beim Kontrolleur in der Bahn nach Aschaffenburg kaufen. Der Kontrolleur gibt zu verstehen, dass er beim Durchlaufen des Zugs vorbeikommt und dann das Ticket ausstellt. Doch er kommt und kommt nicht. Endstation Aschaffenburg. Vom Kontrolleur keine Spur. Das muss Glück sein. Der Kontrolleur hat seinen Kundenkönig bewusst Schwarzfahren lassen. So hat der Reisende 5,40 Euro, 2,90 Euro oder 2,20 Euro gespart. Man weiß schließlich bis heute nicht so genau, was die eigentliche Fahrt ohne Betrug der DB kostet.
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Dafür sollte die Deutsche Bahn in ihrem Werbeslogan plädieren. Doch nebenbei lassen sich auch so die CO2- Emissionen verringern. Je mehr Leute auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, desto größer ist deren Gefahr an Herzinfarkt oder Tobsuchtsanfall zu sterben, desto weniger Auto- und Flugzeugreisende gibt es und umso geringer ist somit der CO2- Ausstoß. Wer den Klimawandel stoppen will, sollte sich demnach schnellstmöglich eine Kugel durch den Kopf jagen. Zur Rettung der Erde. Quod erat demonstrandum.
- Location:Bedroom
- Mood:
satisfied
STILL und immer stiller
Langsam legt es sich zur Ruhe
- nur noch einen Schlag davon entfernt
Der Himmel - getrübt
Kein Lichtblick in Sicht
Das letzte stille Bündnis
Nur ein weiterer Punkt
Im endlosen Zyklus des Kreises
Sich gerade aus den Ketten befreit
Legte man ihm neue Fesseln an
Er wollte sich wehren
Doch der Schrei blieb ihm in der Kehle stecken
Ruhig! Ruhig! Flach atmen!
Er fröstelte
In ihm tobte das Meer
Gegen das er ankämpfen musste
Musste er? Wollte er überleben?
Alles, wonach er sich sehnte, war Freiheit
Ein - und aus
Stunden schienen zu verweilen
Ein ... - und aus
Freigemacht von allen Zwängen
Ein ................. - und aus
Einen Schlag zu weit gegangen ...
Als ich vor rund einem Jahr einen Artikel zum Thema "Bloggen" zur Aufnahme an einer Journalistenschule schreiben sollte, musste ich erst einmal googeln und nachschauen, was bloggen denn überhaupt ist. Peinlich ist mir das nicht. Dem Internet-sei-Dank lernte ich nämlich mit nur wenigen Mausklicken, dass Bloggen eine Art Internettagebuch ist. Die Phase des Tagebuchschreibens hatte ich schon lange hinter mich gebracht. Es schien mir auch unvorstellbar, dass es Leute gibt, die ihr Leben so toll finden, dass sie ihr Tagebuch online schreiben. Dennoch scheint das Bloggen ein echter Trend geworden zu sein.
Ich blogge, du bloggst, er/sie/es bloggt, wir bloggen...alle Welt bloggt.
Inzwischen bin ich ein Jahr älter geworden und weiß, dass hinter einem Blog weit mehr stecken kann als nur ein digitales Tagebuch, wie ich damals noch annahm.
Und mittlerweile habe ich auch soviel Interesse an diversen Blogs gefunden, dass mich deren Vorzüge davon überzeugt haben, selbst zu bloggen.
And that´s the reason why I´m here, my dear.
Doch anstatt euch mit meinem Leben zu langweilen, will ich euch künftig lieber mit meinen literarischen Ergüssen vertraut machen. Denn wie das mit Ergüssen so ist: Wenn der Druck zu groß wird, muss es irgendwo raus. Und Achtung: Hier kommt´s... :-)
Ich blogge, du bloggst, er/sie/es bloggt, wir bloggen...alle Welt bloggt.
Inzwischen bin ich ein Jahr älter geworden und weiß, dass hinter einem Blog weit mehr stecken kann als nur ein digitales Tagebuch, wie ich damals noch annahm.
Und mittlerweile habe ich auch soviel Interesse an diversen Blogs gefunden, dass mich deren Vorzüge davon überzeugt haben, selbst zu bloggen.
And that´s the reason why I´m here, my dear.
Doch anstatt euch mit meinem Leben zu langweilen, will ich euch künftig lieber mit meinen literarischen Ergüssen vertraut machen. Denn wie das mit Ergüssen so ist: Wenn der Druck zu groß wird, muss es irgendwo raus. Und Achtung: Hier kommt´s... :-)
- Location:Bedroom
- Mood:
tired
